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In der keltischen Kirche des 4. bis 12. Jahrhunderts wurde die Tradition der Hausgemeinden aus den frühen christlichen Gemeinden weiter gelebt. Die Hauskirchen spielten in der Reformation und auch weiterhin in Ländern mit Christenverfolgung eine wichtige Rolle. Martin Luther schrieb, dass sich ernsthafte Christen in einem Haus versammeln sollten, um zu beten, die Bibel zu lesen, zu taufen, die Sakramente zu empfangen und zu anderen christlichen Werken. In den 1970er Jahren entstand die Hauskirchenbewegung, die sich weltweit verbreitete. Die Gründer von Hausgemeinden fragen sich häufig, wie sie Gottesdienste im eigenen Haus mit Familienangehörigen, Freunden und Nachbarn durchführen sollen. Sicherlich gelten für Hausgottesdienste nicht die engen Regeln der Liturgie, wie man sie in einer großen Kirche befolgt. Aber trotzdem ist eine gewisse Abfolge von Gebeten, Lesungen und des Abendmahls sinnvoll und hilfreich. Die keltische Kirche verfügt über eine einfache, aber auf historischen Quellen aus der Frühzeit des Christentums basierende Liturgie, die sich sehr gut für Hausgottesdienste eignet und ohne Liturgiekenntnisse leicht umgesetzt werden kann. Diese kann auch variiert und den Bedürfnissen der Hausgemeinde flexibel angepasst werden.
Eine Mitgliedschaft in der keltischen Kirche ist zwar zur Ausführung dieser Liturgie nicht unbedingt erforderlich (da sie sich als Teil der Einen Kirche Jesu Christi versteht und auch freie Christen daran partiziperen können), jedoch wären wir erfreut wenn sie sich als Gemeinde der KKD registrieren, damit wir auch bei Ihnen präsent sind.
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